Die kleine Paula kam unbeschadet aus einem schweren Heckaufprall-Unfall heraus, weil Sie in einem rückwärtsgerichteten Autositz fuhr

Izaskun Berganzo hatte gerade ihre vierjährige Tochter Paula aus der Vorschule abgeholt. Als sie es am wenigsten erwartete und an einer Ampel anhielt, wurden sie in einen schweren Unfall verwickelt. Paula, die in ihrem Axkid Minikid saß, kam unverletzt heraus. Heute möchte ihre Mutter ihre Geschichte teilen.

Unfälle können nicht vermieden werden und sie überraschen uns genau dann, wenn wir es am wenigsten erwarten. Es lohnt sich nicht zu denken „bah, es ist nur eine kurze Fahrt“ oder „ich bin ein sicherer Fahrer, ich fahre nicht schnell, besonders wenn ich die Kinder im Auto habe.“ Das ist egal. Meine Fahrt hätte kürzer nicht sein können und ich hätte nicht langsamer fahren können. Ich hatte gerade meine Tochter von der Kindertagesstätte abgeholt und wir wollten zum Mittagessen nach Hause fahren. Eine Fahrt, die normalerweise 10 Minuten dauert. Wir hielten an einer Ampel mit einem Auto vor und einem hinter uns. Während mir meine vierjährige Tochter erzählte, was sie in der Vorschule gemacht hatte, wurden wir in einen schweren Auffahrunfall mit Heckaufprall verwickelt. Unmittelbar danach erlitten wir einen weiteren Aufprall, durch das Auto, das wir vor uns hatten.

Ich wusste nicht, was passiert war, aber meine größte Sorge bestand darin zu wissen, wie es meiner Tochter ging. Also öffnete ich die Tür und versuchte sie herauszuholen. Aber mein Kopf drehte sich und mir war zu schwindelig, um aus dem Auto zu steigen. Ich musste mich wieder hinsetzen. Sehr nervös und fast weinend fragte ich meine Tochter, wie sie sich fühlte. Ruhig, als wäre nichts passiert, antwortete sie mit ihrer kleinen Stimme: „Mama, mir geht’s gut.“ Damit war meine Sorge jedoch nicht beendet. Ich wusste, dass es Paula gut ging und sie hatte keine Angst.  Ich jedoch war in der 34. Woche schwanger und wusste nicht, ob es meinem Baby gut ging. Nach dem Unfall ging alles sehr schnell. Viele Leute um mich herum bemerkten, dass ich schwanger war und versammelten sich um das Auto. Plötzlich war mein Auto voll mit Polizeibeamten, die sich sehr freundlich um Paula kümmerten und mich daran hinderten, aus dem Auto auszusteigen, bis der Krankenwagen kam um unsere Situation einzuschätzen.

Als die Sanitäter ankamen, kümmerten sich zwei von ihnen um mich, und ein anderer sorgte sich um Paula um Gewissheit zu bekommen, das es Ihr gut geht. Sie fragten sie, wie sie sich fühlte, und sie antwortete: „Mir geht es gut, aber meiner Mama ist etwas schwindelig.“ Ich fühlte mich schrecklich, aber als ich ihre Stimme hörte, zauberte Sie mir damit ein Lächeln ins Gesicht. Ich hatte gemischte Gefühle. Auf der einen Seite machte ich mir Sorgen um Mario (mein ungeborenes Baby) und auf der anderen Seite war ich erleichtert, als ich wusste, dass unsere Entscheidung, Paula in einem rückwärtsgerichteten Autositz fahren zu lassen, eine schwere Verletzung verhindert hatte. Sie fühlte sich überhaupt nicht schlecht. Sie hatte nicht einmal Angst. Als sie gefragt wurde, was passiert war, antwortete sie: „Dieses weiße Auto ist gegen uns gestoßen.“ Das erste weiße Auto hatte den ersten Aufprall erlitten, aber mein kleines Mädchen verstand das nicht.

Sie können sich nicht vorstellen, was ich in dem Moment fühlte als der Arzt, der Paula untersuchte und mit der Polizei geredet hatte, mir mitteilte, dass die Entscheidung, sie in einem rückwärtsgerichteten Autositz fahren zu lassen, sie vor schweren Verletzungen geschützt hat. Nach meiner Schwangerschaftsuntersuchung bestätigten sie auch, dass mit meinem Baby alles in Ordnung war und dafür war ich sehr dankbar.

 Izaskun und Paula nach dem Unfall

Als ich schwanger wurde, habe ich viel über Babys gelesen und eines der Themen, war die Sicherheit von Kindern. Weder ich, noch jemand aus meinem Umfeld wusste irgendetwas über Reboarder, noch fuhr eines der Kinder rückwärtsgerichtet. Trotzdem wusste ich, dass Paula bis zum Alter von vier Jahren rückwärtsgerichtet fahren würde, weil es für sie einfach viel sicherer ist. Später fand ich heraus, dass das Alter der Kinder nicht so entscheidend ist, sondern dass es von der Größe und dem Gewicht des Kindes abhängt und dass es Reboarder gibt, die es ihr ermöglichen, auch über vier Jahre hinaus rückwärtsgerichtet zu fahren.

Zuerst haben wir die Babyschale benutzt, die mit dem Kinderwagen geliefert wurde, den wir für sie gekauft haben. Dann wechselten wir zu einem normalen Autositz. Als meine Tochter größer wurde und ich mehr über rückwärtsgerichtete Autositze erfuhr, entdeckte ich die Reboarder von Axkid. Also haben wir uns mit 18 Monaten einen Axkid Minikid  für das zweite Auto gekauft.

Das Wichtigste für uns, meinen Mann und mich, war, dass Paula entgegen die Fahrtrichtung fährt, und es einen Autositz gab, der ihr dies erlaubte. Ich könnte mit unserer Entscheidung nicht zufriedener sein. Ich weiß, dass es trotz unzähliger Fälle wie meinem und trotz der vielen Studien immer noch Leute gibt, die dies nur für einen Trend halten oder eine Strategie der Hersteller, um noch teurere Autositze zu verkaufen oder, schlimmer noch, dass sie sagen, wir sind immer vorwärtsgerichtet gefahren und es ist noch nie etwas passiert. Leider können viele andere nicht die gleiche Geschichte erzählen. Natürlich gab es auch in der Vergangenheit Unfälle, aber sie verbreiteten sich nicht so wie jetzt und hatten aufgrund sozialer Medien nicht die soziale Bedeutung, die sie heute haben.

Dank des Internets gibt es jeden Tag mehr und mehr Informationen über die Bedeutung des rückwärtigen Fahrens. Ich habe immer versucht, mein Bestes zu geben. Seit drei Jahren bin ich Teil der Aufklärungskampagnen mit meiner Freundin, der spanischen Bloggerin und Physiotherapeutin Marta Erill, besser bekannt als „Una mamá de otro planeta“ („Eine Mutter von einem anderen Planeten“), deren Stärke und Engagement mich immer inspiriert hat. Darüber hinaus kann ich Ihnen versichern: Mit dieser Erfahrung ist meine Motivation, das Bewusstsein für Reboarder weiter zu verbreiten, noch größer.

Rückwärtsgerichtet ist der beste Weg, um unsere Kinder im Auto zu schützen. Das weiß ich schon seit einiger Zeit, aber ich kann Ihnen jetzt mehr denn je versichern, dass meine beiden Kinder Paula und Mario so lange wie möglich rückwärtsgerichtet fahren werden, und ich weiß, dass sie dies mit ihrem Axkid Minikid für lange, lange Zeit tun können.

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